Handschalg

Qualitätssiegel „Psychosoziale Gesundheitsförderung im Unternehmen“

Kategorie:
Beratung

Preis:
individuell

Dauer:
unbestimmt

Ort:
bundesweit

Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung sind vor allem dann nutzbringend, wenn sie

  • kontinuierlich durchgeführt werden
  • eine Zielgruppenorientierung haben
  • die Akzeptanz aller Beteiligten genießen und
  • wirksam sind.

Um diese Ziele zu erreichen, benötigt man gewisse Qualitätsanforderungen an die Planung, Umsetzung und Kontrolle betrieblicher Gesundheitsfördermaßnahmen.
Die zertifizierenden Organisationen arbeiten seit vielen Jahren in der Qualitätssicherung von Gesundheitsfördermaßnahmen.
Basierend auf Ergebnissen und langjähriger Erfahrung haben wir ein Qualitätssicherungssystem für die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) entwickelt. Interessierte Unternehmen können sich von einem Auditor ihr BGF-Programm anhand bestimmter Qualitätsstandards zertifizieren lassen.
Unser Auditsystem ist ähnlich dem DIN EN ISO 9000:2000 ff. Standardverfahren. Anhand von Auditprotokollen werden bestimmte Qualitätsmerkmale von einem unserer Auditoren geprüft. Je nach Vorhandensein und Ausprägung der innerbetrieblichen, qualitätssichernden Instrumente erhält man in unterschiedlichen Rubriken Punkte, die einem Gold, Silber oder Bronzestatus entsprechen.
Somit erfahren Sie in welchen Bereichen sie noch Verbesserungspotentiale haben, um als Organisation ein optimales, ganzheitliches Programm zur Betrieblichen Gesundheitsförderung anbieten zu können. Im Umkehrschluss können Sie Ihren Mitarbeitern und Kunden vorweisen, dass Sie als Arbeitgeber höchsten Ansprüchen bei der Umsetzung von Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung entsprechen.

Ein zertifizierbares ganzheitliches Präventionsangebot umfasst mindestens:

  • Nachweis einer gesundheitsorientierte Organisationskultur
  • regelmäßige Check-ups bzw. Gesundheitstage zur Thematik psychische Erkrankungen
  • Gefährdungsanalysen mit Aufnahme der psychischen Belastungen und Ableitung von Interventionsmaßnahmen
  • Aus- und Fortbildungen für Mitarbeiter zum Thema Stress und angrenzende Themen
  • allgemeine Angebote für Maßnahmen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Detaillierte Prüfungsinhalte

Folgende Bereiche werden auf ihre Qualitätsmerkmale geprüft:

  • Erhebung von psychischen Belastungen
  • Verfahren zur Zielgruppenidentifikation (Tätigkeitsbereiche, Abteilungen, Alter, Geschlecht…)
  • Analyse
    • psychisch-belastender Arbeitsbedingungen und
    • persönlicher Faktoren, welche eine Burnoutsymptomatik fördern
  • Ableitung geeigneter Strategien und Maßnahmen
  • Akteure: Unternehmen, Steuerungsgremium, Trainer und Coaches
  • Programmqualität: Auswahl geeigneter Maßnahmen, inhaltliche Struktur
  • Prozessqualität: Durchführung, Kundenzufriedenheit
  • Ergebnisqualität: Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen
  • Qualitätssichernde Elemente (Evaluationskriterien)
1. Informationsgespräch
2. Selbstaudit (in Form von Checklisten
3. Auswertung des Selbstaudits durch den Auditor
4. Firmenaudit
– Besichtigung der Einrichtung
– Besprechung der Checklisten des Selbstaudits und
– erste Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten
5. Umsetzung evt. fehlender Anforderungen
6. Nach einer Terminkoordination nimmt der Auditor der DGPG das abschließende Zertifizierungsaudit vor
7. Auswertung und Übergabe der Urkunden (Qualitätssiegel)
8. Jährliches Reaudit (auf Wunsch) zur Verlängerung oder Steigerung der Qualitätsstufe